Der Gründungsimpuls für diese Akademie (auf Zeit) war und ist die sich zuspitzende paradoxe Entwicklung in unserer Gesellschaft:
Einerseits breitet sich angesichts der Fehlentwicklungen unserer Wirtschaft bei immer mehr Menschen Zorn und die Gewissheit aus: „In dieser Art des Wirtschaftens läuft etwas grundlegend
schief.“ Andererseits behauptet eine Allianz aus Wirtschaftsverbänden, Politik und Medien trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, zur „freien“, meist nur
neoliberal verstandener Marktwirtschaft, gäbe es keine Alternative. Zum Dritten aber gibt es aber eine Fülle von Ansätzen und Projekten einer „Alternativen Ökonomie“ – die aber in der
öffentlichen Diskussion oft verleugnet und verdrängt werden.
Der Aufruf zu einer Gründung einer Akademie auf Zeit Solidarischen Ökonomie wurde von etwa 90 Interessierten aufgenommen. Am 22./23. Juni 2008 wurde die Akademie auf Burg Bodenstein für zunächst zwei Jahre gegründet.
Ziel unserer Arbeit ist es, dem Dogma von der Alternativlosigkeit der neoliberalen kapitalistischen Wirtschaftsweise zu brechen und Prinzipien, Strukturen und Modelle einer lebensdienlichen, solidarischen und zukunftsfähigen Ökonomie aufzuzeigen.
Unterstützt wurde und wird unsere Initiative u.a. durch Prof. Ulrich Duchrow, Prof. Elmar Altvater; Prof. Clarita Müller-Plantenberg, Prof. Susanne Elsner, Prof. Irmtraud Schlosser, Prof. Roland Geitmann, Prof. Gerhard Scherhorn, Prof. Franz Segbers, Sven Gigold (Attac), Horts Schmitthenner (IDM)
Detailinformationen zu den Projekten und Arbeitsgruppen finden Sie unter www.akademie-solidarische-oekonomie.de