Eva Pisa, Österreich/USA

Ariadne vor dem Labyrinth; Acryl-Druck; 100 x 100 x 0cm
Ariadne vor dem Labyrinth; Acryl-Druck; 100 x 100 x 0cm

Engagiert

Eva Pisa ist vielseitig engagiert und hat u.a. für unsere Wohlfühltage im Oktober 2017 zwei "Wohlfühl-Fabler" kreiert, die als limitierte Sonderdrucke zugunsten von OIKOCREDIT verkauft werden.

 

"Fabler": Eva Pisas Definition von Fabelwesen - mysteriösen Mischwesen aus Mensch und Tier.

Eva Pisas Handschrift verbindet sich mit ihrem professionellen künstlerischen Weg. Zwei Haupttechniken kristallisieren sich heraus:

 

Satirische Zeichnungen, in denen sie die klare Linie gekonnt einsetzt. Ihre Figuren, witzig und treffend gezeichnet, setzt sie auf den vorher bearbeiteten Hintergrund. Durch die dezente Farbgebung des Hintergrunds wird die Zeichnung sowohl hervorgehoben als auch integriert. Die Bezeichnung „Karikaturen“ wird ihren delikaten Zeichnungen kaum gerecht, sie sind eine ganz eigene Form der unterschwelligen optischen Mitteilung. Eigentlich bilden sie gemeinsam mit den treffenden und unter die Haut gehenden Titeln ein Gesamtkunstwerk der stillen aber doch sehr kritischen, einprägsamen Art.

 

Tiefgründige Acrylbilder, in reduziertem surrealistischem Stil, mit psychologischem Hintergrund. Natur und Interieurs verbinden sich hier mit Menschlichem, Symbolischem, (Alb)Traumhaftem.

Pisa geht in ihrer Malerei einen sehr eigenständigen unverkennbaren Weg, den sie mit klassisch-akademischen Mitteln umsetzt. Trotzdem weisen die symbolisch interpretierbaren Sujets auf die Verwandtschaft zur surrealistischen Malerei hin. Der Surrealismus war ja eigentlich eine Philosophie, die sich in Literatur und Malerei ausprägte. Traumdeutung als wesentlicher surrealistischer Bestandteil, wäre aber eine zu einfache Erklärung für Eva Pisas Malerei. Eher trifft die Einstellung Magrittes zu, der in seinem Schaffen für die Darstellung der sichtbaren Wirklichkeit im Gegensatz zu unbewussten Traumbildern plädiert: „Ich glaube nicht an das Unbewusste und auch nicht daran, dass die Welt sich uns als ein Traum darstellt. Ich glaube nicht an den Wachtraum. Ich glaube nicht an die Imagination. Sie ist willkürlich und ich suche nach der Wahrheit, und die Wahrheit ist das Mysterium“ (René Magritte, Interview mit Pierre Descargues, 1961).

Zur Person

Mag.art., silberne Fügermedaille der Akademie, Förderstipendien, Weiterbildung in Kultur-Management; über 90 Ausstellungen und Beteiligungen, Teilnahme an internationalen Wettbewerbsausstellungen, Kunstmessen, Künstler-Symposien; Mitarbeit an Kulturprojekten und bei Galerie Alpha Wien.

 

Veröffentlichungen von Illustrationen, Bilder im öffentlichen Besitz wie z.B. Albertina, Kulturamt und Kunstministerium Wien, NÖ Landesregierung, Österr. Tabakmuseum, Banken und Firmen wie IBM oder Philipps. 

 

Eva Pisa, geboren in Wien, lebt in NÖ und in den USA.